Liebe Kinder, liebe Eltern, wer hat ein Herz für Bienen?

Die GRÜNEN in Röttenbach wollen zusammen mit Mädchen und Jungen ab 8 Jahre am 14.August 2018 von 14:00 bis 17,00 Uhr Nisthilfen für Wildbienen (sogenannte Insektenhotels) bauen.

Wie ihr alle wisst, ist der Lebensraum dieser und vieler anderer Insektenarten stark gefährdet. Wir wollen mit eurer tatkräftigen Unterstützung dazu beitragen, dass die umweltbelasteten Tiere in unseren Gärten eine Heimat finden. Gestaltet euer eigenes Insektenhotel für euch zuhause.

Das Bastelmaterial wird gestellt. Auch für Getränke und kleine Häppchen ist gesorgt. Wir bitten lediglich um einen Unkostenbeitrag von € 5 pro Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt; die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Der Ort der Veranstaltung wird noch festgelegt. Wer also Zeit und Lust hat, an dieser Aktion teilzunehmen, kann sich bis spätestens 6.8. 2018 unter DieGruenen.Roettenbach@t-online.de oder telefonisch unter 09195 / 994330 bei Renate und Gerhard Kühl anmelden.

Wechsel im Vorstand der Ortsgruppe Röttenbachq

Claudia Rose ist aus privaten und beruflichen Gründen als Sprecherin zurückgetreten. Bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im November 2018 wird das Amt von Diane Ludwig kommissarisch übernommen.

2. Mitteilungsblatt des OV Röttenbach

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, langsam beginnt die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes. Wir wollen Sie im Nachfolgenden über den Zehn-Punkte-Plan für grünes Regieren unserer Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Kenntnis setzen. Mit diesem Plan macht die Partei ein verbindliches Angebot an die Wählerinnen und Wähler. Er gibt eine klare und verbindliche Antwort darauf, wofür die Grünen stehen und wofür es uns Grüne braucht. Diese zehn Vorhaben entscheiden über die Zukunft unseres Landes. Sie sind der Maßstab für eine Grüne Regierungsbeteiligung. Darüber hinaus wollen wir die Gelegenheit ergreifen, Sie außerdem noch über aktuelle Themen aus Röttenbach zu informieren, die – wie schon so häufig - schöne Lehrbeispiele für die Besonderheiten der Röttenbacher Kommunalpolitik sind.

Mit freundlichen Grüßen Die Sprecher Claudia Rose und Stefan Fabry

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Mitteilungsblatt des OV Röttenbach

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

am 15.11.2016 wurde der Ortsverband Röttenbach BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN von Vertretern der Interessengemeinschaft "Pro Röttenbach" zusammen mit anderen Bürgern gegründet. Anlass war die sehr emotionale Diskussion über die Ausweisung eines neuen Baugebiets im Westen Röttenbachs und der knappe Ausgang des hierzu von FW und CSU initiierten Bürgerentscheids (1083 NEIN- zu 1208 JA-Stimmen). Das Ergebnis zeigt, dass es in Röttenbach viele Bürger gibt, die zukünftig keinen unnötigen Flächenverbrauch zulassen wollen, sondern für die Erhaltung der Naherholungsgebiete rund um die Ortschaft eintreten. Deshalb wollen wir den Mitbürgern ein Forum bieten und gemeinsam mit Ihnen die Entwicklung der Gemeinde Röttenbach aktiv und positiv, nachhaltig und ökologisch mitgestalten. 

Unsere Ziele für ROETTENBACH

Reelle Ziele verfolgen und das Handeln in der Gemeinde kritisch hinterfragen 

Offen miteinander umgehen 

Ehrlichkeit gegenüber Bürgern leben 

Transparenz von politischen Diskussionen und Entscheidungen fordern 

Effizienz politischen Handelns einfordern und entsprechend handeln 

Natur für Mensch und Tier erhalten und an einer nachhaltigen Verkehrspolitik mitwirken 

Bedürfnis- und zukunftsorientiert bezüglich der Dorf- und Verkehrsentwicklung denken und handeln 

Alt und Jung verbinden, Wohnraum für alle im heutigen Ortsbereich schaffen 

Chancen wahrnehmen und Kompetenzen vereinen 

Herausforderungen gegenwarts- sowie zukunftsorientiert verfolgen 

Hätten Sie gerne nähere Informationen zu unserer Arbeit hier vor Ort? Sprechen Sie uns an: DieGruenen.Roettenbach@t-online.de 

Im Namen des Ortsverbandes Röttenbach BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wünschen wir Ihnen alles Gute für das neue Jahr, 

Die Sprecher Claudia Rose und Stefan Fabry Mitteilungen des Ortsverbands Röttenbach BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ausgabe 01/2017 

 

Grundsatzbeschluss zum Baulandmodell - wer profitiert? 

Dieses brisante Thema sollte auf Wunsch des Bürgermeisters ursprünglich ein Tagesordnungspunkt im nichtöffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung sein, wurde aber dann auf starken Druck der SPD-Fraktion doch im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung am 28.11.2016 behandelt. 

Dieser Tagesordnungspunkt war deshalb brisant, weil hierzu die Gemeinde vor dem Bürgerentscheid in ihrem Informationsblatt vom 30.09.2016 eine verbindliche Aussage getroffen hatte: 

· Sie entscheiden über die Ausweisung von rund 7,5 ha Baufläche (75.000 m²) 

· Etwa 6 ha (60.000 m²) stehen nach Ausweisung als Bauland zur Verfügung, was etwa 100 Bauplätzen (unter Annahme einer Größe von 600 qm) entspricht. Die Gemeinde verkauft davon ihren 50 % - igen Anteil an junge Familie ... auf der Grundlage eines Familien- und Sozialmodells ... 

Nach dieser offiziellen Information werden also die Flächen für die Infrastruktur (Straßen und Flächen für den Gemeinbedarf) mit rund 1,5 ha von der eingebrachten Gesamtfläche abgezogen; von der verbleibenden Fläche mit rund 6 ha steht dann Bauland zu gleichen Teilen den Grundstückseigentümern und der Gemeinde zur Verfügung, also jeweils 3 ha oder unter Annahme einer Größe von 600 m² jeweils 50 Bauplätze für die Grundstückseigentümer und 50 Bauplätze für die Gemeinde zum Verkauf an junge Familien. 

In Prozent ausgedrückt wurde ein Baulandmodell 40/40/20 versprochen und dem Bürgermeister am 16.10.2016 ausdrücklich nur zu diesem Modell ein Mandat erteilt. 

Die Gemeinderäte der FW- und CSU-Fraktion haben gegen den Willen der SPD dieses Modell bedenkenlos zu Fall gebracht und zum Nachteil der Gemeinde und der Bürger ein Baulandmodell 50/30/20 beschlossen. 

Nach Abzug der Flächen für die Infrastruktur mit 1,5 ha (20%) verbleiben den Grundstückseigentümern nunmehr rund 3,75 ha (50%) und die Gemeinde erhält nur noch 2,25 ha (30%) der eingebrachten Gesamtfläche. In Bauplätzen ausgedrückt, gibt es jetzt 63 statt 50 Bauplätze für die Grundstückseigentümer und nur noch 37 statt 50 Bauplätze für die Gemeinde; den jungen Familien wurden somit 13 Bauplätze gestrichen

Wir fordern den Bürgermeister auf, das erteilte Mandat zu respektieren und den Grundsatzbeschluss vom Gemeinderat zurücknehmen zu lassen. Mitteilungen des Ortsverbands Röttenbach BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ausgabe 01/2017 

 

Verkehrsgutachten wurde vorgestellt 

Geschlagene sechs Wochen benötigte die Gemeindeverwaltung, um nach dem Ratsbegehren endlich im Rahmen einer Gemeinderatssitzung am 28.11.2016 das Verkehrsgutachten vorzustellen, das Klarheit darüber schaffen sollte, wie das „Neue Baugebiet im Westen“ die Verkehrssituation in Röttenbach beeinträchtigt. Wir hatten seinerzeit vor einer starken Zunahme des Verkehrs zu und von der Hauptstraße gewarnt. Das Verkehrsgutachten, das aus Glaubwürdigkeitsgründen besser vor dem Ratsbegehren veröffentlicht worden wäre, deckt sich nun in allen wesentlichen Punkten mit unserer zuvor vertretenen Auffassung. Der innerörtliche Verkehrsstrom wird um mindestens 10% ansteigen. 

Der zusätzliche Verkehr wird sich über die bereits vorhandenen Verkehrswege Kaibachweg, Klebheimer- und Erlanger Straße in Richtung Hauptstraße bewegen. Die Schulstraße steht aufgrund der vorgenommenen Umbauten nicht mehr als vollwertige Erschließungsstraße zur Verfügung. Die dadurch verursachte extreme Zusatzbelastung wird auch nicht dadurch gelindert, dass einzelne Straßen, wie (teilweise) Kaibachweg, Sperlingstraße, Wallweg und Schlossgrabenstraße, als Einbahnstraßen ausgewiesen werden oder die eine oder andere Einmündung in die Hauptstraße aufgeweitet oder mit Ampeln versehen wird. 

Eine neue örtliche Erschließungsstraße wurde von dem Verkehrsgutachter kategorisch abgelehnt, da auch eine solche Maßnahme das Verkehrsproblem nicht lösen kann. Auch wir hatten bereits darauf hingewiesen, dass eine weitere Flächenversiegelung nicht zielführend ist. 

Bürgerfragestunde der Gemeinderatssitzung am 28.11.2016 

Folgende Fragen haben wir Bürgermeister Wahl gestellt: 

Im Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 05.09.2016 wird unter Punkt 12 ausgeführt, dass der unterdeckte Anteil der Erschließungskosten des Baugebiets „Bucher Weg IV“ aus Haushaltsmitteln ausgeglichen wurde. 

1. Welche Kosten für die Planung und Erschließung der Baugebiete „Bucher Weg III und IV“ wurden aus Haushaltsmitteln finanziert und in welcher Höhe? 

2. Welche Gemeinderatsbeschlüsse liegen der Verwendung von Haushaltsmitteln zugrunde? 

3. Wie wird sichergestellt, dass die in der offiziellen Information der Gemeinde zur Ausweisung eines Baugebiets im Westen Röttenbachs getroffene Zusage, „die Erschließungskosten tragen die Eigentümer und Käufer der entstehenden Bauplätze“, eingehalten wird? 

Antworten haben wir bisher noch nicht erhalten. 

Lebensader Röttenbach – wem soll sie nutzen? 

In der Gemeinderatssitzung am 11.07.2016 wurde bei der Vorstellung der Machbarkeitsstudie zur Ortsentwicklung „Röttenbach 2030“ ein 5-Säulen-Modell erläutert, wobei die letzten beiden Säulen zu denken geben: 

4. Um auch innerörtlich neuen Wohnraum zu schaffen soll im Rahmen des städtebaulichen Bauförderprojekts „Lebensader Röttenbach“ in Abhängigkeit der Flächenverfügbarkeit eine aufgelockerte Bebauung ermöglicht werden. 

5. Mietwohnungsraum, verdichteter Wohnungsraum: um bezahlbaren Mietwohnungsraum zu realisieren, sollen hierfür auf geeigneten Flächen die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. 

Der Widerspruch dieser Ziele ist offensichtlich: 

aufgelockerte und verdichtete Bebauung schließen sich gegenseitig aus! 

Warum an der „Lebensader Röttenbach“ eine aufgelockerte Bebauung? 

In dieser bevorzugten Lage im Ortskern sind einige Einfamilienhäuser angedacht, wo doch die Machbarkeitsstudie „eine bauliche Verdichtung entlang des Baches“ fordert. Werden hier erneut Eigeninteressen bedient? 

Ein weiteres Zitat aus der Machbarkeitsstudie: 

„Die Gemeinde Röttenbach sollte auch über eine stärkere Verdichtung der Bebauung, z.B. über das Angebot von Wohnungen nachdenken. Dabei ist eine gewisse Bandbreite an Größen erforderlich, um unterschiedliche Nachfragen bedienen zu können.“ 

Der zunehmende Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für junge Familien, kleineren Appartements für Single-Haushalte, barrierefreien Wohnungen für ältere Mitbürger wird schlichtweg ignoriert. Statt die einmalige Gelegenheit zu ergreifen, bei der Bauplanung in dieser zentralen Lage die zukünftige Entwicklung zu berücksichtigen, werden wieder die althergebrachten Verhaltensmuster befolgt. 

Stattdessen sollten sich Bürgermeister, Gemeinderat und -verwaltung mit dem „Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus“ auseinander setzen: 

„Mehrgenerationenhäuser sind zentrale Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein neues nachbarschaftliches Miteinander in der Kommune.“ 

Wir fordern mehr Transparenz und die Berücksichtigung der Interessen aller Bürger bei der Suche nach einer nachhaltigen Lösung. 

V.i.s.d.P.: 

Claudia Rose 

Stefan Fabry 

DieGruenen.Roettenbach@t-online.de #

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Neujahrsempfang des grünen Ortsverbandes in Röttenbach

11.1.2017 Röttenbach-Claudia Rose und Stefan Fabry begrüßten für den Vorstand des neuen grünen Ortverbandes 25 Gäste zum Neujahrsempfang des gerade neu gegründetetn grünen Ortsverbandes in Röttenbach. Unter den eingeladenen Gästen fanden sich auch Vertreter der Fraktionen im Gemeinderat und Bürgermeister Ludwig Wahl. Claudia Rose stellte die Ziele für die nächsten Jahre dar. Das Handeln der Gemeinde solle kritisch hinterfragt werden und Transparenz von politischen Diskussionen und Entscheidungen eingefordert werden. Man wolle themenorientiert vorgehen und die Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern leben. Die Grüße des Kreisverbandes überbrachte Kreisvorstandsmitglied Lutz Bräutigam. Nun habe man den Kreis um Erlangen geschlossen, freute er sich. Er betonte die kritische aber stets konstruktiv angelegte grüne Kommunalarbeit. Röttenbach könne sich auf die neue politische Kraft freuen.

URL:http://www.gruene-erlangen-land.de/ortsverbaende/roettenbach/