Sommerfest mit Bürgermeisterkandidaten

Ortsverband Kalchreuth ist wieder da!

Ortsverband Baiersdorf ist gegründet

Ortsverband Höchstadt a.d. Aisch ist gegeründet

Neujahrsempfang 2019 mit Claudia Roth

 

Es war voll im Saal des Novina Hotels in Herzogenaurach. Mehr als 120 Menschen kamen um Claudia Roth auf dem Neujahrsempfang zuzuhören.

Es scheinen tatsächlich politische Veränderungen stattzufinden, denn die Grünen bleiben stetig bei sehr guten Umfragewerten. Man vertraue uns. Aber das bedeute auch, dass wir Grüne uns bewähren müssen.

Wir Grüne brauchen uns nicht zu verstecken, denn wir haben eine politische Haltungen: Zu Umwelt und Klima, zu Migration und Außenpolitik, zu gesellschaftlichen Entwicklungen und zu unsere Demokratie: "Das ich mich mal als Verfassungsschützerin bezeichnen würde..." Unser Grundgesetz sei mehr, als nur ein Stück Papier, es sei etwas wirklich Großartiges! Und das müsse man schützen.

Claudia bekam sehr viel Beifall und einen großen Geschenkekorb, über den sie sich wirklich gefreut hat.

Ein Besucher sagte später, er sei erstaunt, wie begeisterungsfähig und mitreissend Claudia sein könne. "Sie mache solche Auftritte dochbestimmt regelmässig und auch routiniert. Und dennoch hat sie es geschafft mich mitzureissen!"

Grüne Mandatsträger 2018

Wir sagen Danke

- allen die uns unterstützt haben. Danke für euer Vertrauen! Unsere Arbeit auf der kommunalen Ebene geht auch ohne Mandat weiter - im Gemeinderat und Kreistag werden wir uns auch in Zukunft engagieren!

Katharina Schulze beim Kellergespräch

Das Kellergespräch mit unserer Spitzenkandidatin der Bayerischen Grünen unter dem Motto "Triff Katha" in der Aurachmetropole war hervorragend besucht. Das große Interesse und die zahlreichen Fragen der Gäste haben gezeigt, Politik darf nicht verwalten, sondern muß Debatten um die besten Antworten anstoßen. Ob Klimaschutz, Energiewende, Sozialpolitik oder Digitalisierung, unsere Spitzenkandidatin konnte mit ihren Argumenten überzeugen! Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Wahlkampf und die Wende in der bayerischen Politik.

Der ausführliche inFranken-Artikel ist abrufbar unter: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/fuer-tradition-und-aufbruch-zugleich;art215,3651476

Kandidat*innen-Radtour von Bubenreuth bis Herzogenaurach

Westlicher Landkreis - Zusammen mit den Landtagskandidat*innen Manfred Bachmayer, Astrid Marschall und Christian Zwanziger sowie engagierten Mitgliedern und Freunden sind wir bei großer Hitze durch den westlichen Landkreis geradelt. Auf dem Weg gab es u.a. Informationen zu Denkmälern, verdichteter Wohnbebauung, Radwegebau und Naturschutz, insbesondere der anhaltenden Trockenheit. Die Route verlief von Bubenreuth über Möhrendorf, Adelsdorf, Herzogenaurach und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ein herzliches Dankeschön an die Orts-Grünen für die gute Betreuung der Radlergruppe. Es war ein informativer und unterhaltsamer Tag.

Sommerfest am Schloßangerrad

Das traditionelle Wasserradfest von Bündnis 90/Die Grünen und Grünem Bürgerforum am Schlossanger-Rad: Heimatbegrünung - ökologisch und sozial engagiert - wird gerne angenommen. Rund 100 Menschen nutzten die Möglichkeit wunderbare Musik zu genießen, sich zu informieren und mit uns zu feiern!

Sabine Weigand liest: Die Seelen im Feuer

Manfred Bachmayer, Sabine Weigand, Christian Zwanziger, Astrid Marschall, Christiane Kolbet (v.l.)

Weisendorf - Spannende Lesung der Schriftstellerin Dr. Sabine Weigand - auf Einladung von Bündnis 90/Die Grünen - aus ihrem Bestseller-Roman "Die Seelen im Feuer": Der Roman schildert die historischen Fakten der Hexenverfolgungen im Hochstift Bamberg. Parallelen zu aktuellen politischen Entwicklungen seien unverkennbar, so die Autorin.

Grünes Gartengespräch im "Wildgarten der Bachmayers"

Lisa Badum, Astrid Marschall, Manfred Bachmayer (v.l.)

Eckental - MdB Lisa Badum gab uns einen Einblick in die Notwendigkeit einer weitsichtigen Klimapolitik. Der trockene Sommer mit weitreichenden Ernteausfällen bzw. deutlich vorgezogener Ernte, Starkregen mit Überschwemmungen machen deutlich, dass JETZT gehandelt werden muss. Doch statt zu handeln, blockiert die Große Koalition in Berlin durch Untätigkeit und Uneinigkeit die notwendigen Schritte. Dabei liegen die Lösungen tatsächlich, auch festgehalten im Koalitionsvertrag, bereits auf dem Tisch. Was also kann und muss die Bundesregierung tun? Kohleausstieg wäre die eine Sache, um schnell große Mengen an CO2 einzusparen - erneuerbare Energien ausbauen die andere. Mit der EU-Kommission bezüglich CO2-Grenzwerte zusammenarbeiten und Frankreichs ausgestreckte Hand im Klimaschutz ergreifen, wäre ein weiterer wichtiger Schritt. Und vor allem: Die Bürgerinnen und Bürger unterstützen, die sich bereits für den Klimaschutz engagieren, die positive Beispiele setzen, sei es mit Mischwaldaufforstung, individuellem Fleischverzicht oder Umstieg auf das Fahrrad. Nur wenn das Bewusstsein von allen wächst, können wir erfolgreich an unseren Klimaschutzzielen arbeiten. Das zu fördern, zu unterstützen und weiter zu verfolgen liegt in unser aller Hand.

Gemeinsam können wir wieder zum Vorbild im Klimaschutz werden. Deshalb stellen wir für die Wahl am 14.10. die Machfrage im Bezirkstag und im Landtag!

100 Ess-Kastanien für den Regnitzgrund

ERLANGEN-HÖCHSTADT - Der Ortsverband Bubenreuth sowie der Kreisverband Erlangen-Land von Bündnis 90/Die Grünen verteilen am kommenden Samstag, den 16.06., ab 8.00 Uhr vor der Bäckerei Patz am Eichenplatz 50 Ess-Kastanien an die Bevölkerung. Ab 10.30 Uhr wird die Aktion vor dem REWE-Markt in Möhrendorf fortgesetzt. Die Ess-Kastanie -anpassungsfähig und wärmeresistent- gilt als "Zukunftsbaumart im Klimawandel", so die beiden Kreisräte Astrid Marschall und Manfred Bachmayer. Herangezogen wurden die Bäumchen in einer Regionalgärtnerei im Landkreis.

UND Samstag 23.06.2018 Abschluss in Höchstadt a.d. Aisch, ab 8.00 Uhr Beck am Marktplatz

Die Kandidat*innen der Landtags- und Bezirkstagswahlen 2018

Astrid Marschall, Maria Scherrers, Katharina Schulze, Christian Zwanziger, Manfred Bachmayer (v.l.)

Im Wahlkreis 507 Erlangen-Höchstadt tritt Astrid Marschall für den Landtag an, Manfred Bachmayer für den Bezirkstag. Im Wahlkreis 508 Erlangen-Stadt treten Christian Zwanziger für den Landtag, Maria Scherrers für den Bezirkstag an.

Für ein starkes grünes Egebenis sind sowohl Erst- als auch Zweitstimme für die Kandidaten wichtig. Gebt Eure Stimmen Euren Kandidaten aus der Region. Denn das bayerische Wahlrecht hat Besonderheiten. In der Süddeutschen Zeitung ist dies erläutert worden.

Aufbruchstimmung bei den Grünen

von links nach rechts: Christian Zwanziger, Robert Habeck, Annalena Baerbock, Ernst Rappold und Herta Bennani-Schütz

ERLANGEN-HÖCHSTADT "Begeistert von der Aufbruchstimmung" auf dem Bundesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen in Hannover zeigten sich die Delegierten des Kreisverbandes Erlangen-Land Herta Bennani-Schütz aus Möhrendorf und Ernst Rappold aus Weisendorf. Die Wahl von Annalena Baerbock und Robert Habeck sei erst der Anfang einer positiven Entwicklung der Umweltpartei. Christian Zwanziger, Delegierter des Kreisverbandes Erlangen-Stadt sieht die Grünen "Dank Mitgliederzuwachs und steigendem Wählerzuspruch" im Aufwind. "Glyphosat, Mieten und Digitalisierung. Wie keine Partei verbinden wir Umwelt, Soziales und Wirtschaft", so Christian Zwanziger, der im Herbst das Landtagsdirektmandat in Erlangen holen will.

Volksbegehren Betonflut eindämmen

Grüne Wege zu nachhaltigem Bauen und Flächen sparen

2017 ERLANGEN-HÖCHSTADT Im Jahr 2007 wurde die Veranstaltungsreihe „Grüne Wege führen weiter“ aus der Taufe gehoben. Jedes Jahr bieten Bündnis 90/Die Grünen in den Städten und Landkreisen Mittelfrankens Ausflüge zu Schwerpunktthemen an. Die Initiatorin Birgit Raab – langjährige Bezirksrätin und Bezirkssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, kann auf eine eindrucksvolle Bilanz verweisen. Der Titel ist Programm - über 100 Ausflüge zu Naturschönheiten, zu Natur und Technik, zu regionaler Kultur und mittelfränkischen Denkmälern, zu sozialer (Land-)Wirtschaft, zu neuen Energien, zu kurzen Wegen und langen Genuss, zu Gesundheit, zu Artenvielfalt und nachhaltigem Wirtschaften mit über 1500 Teilnehmenden haben gezeigt: nachhaltige und ökologische Politik führt weiter.

In diesem Jahr heißt das Motto „Grüne Wege zu nachhaltigem Bauen und Flächen sparen“.

Der Kreisverband Erlangen-Land von Bündnis 90/Die Grünen lädt zusammen mit der langjährigen Bezirksrätin Birgit Raab am nächsten Sonntag, 16. Juli 2017 zu einem Ausflug zur Besichtigung eines Lehm-Strohhauses ein. Birgit Raab stellt hierzu fest „Des Menschen Lebensraum ist mehr als nur Schutz vor Regen, Kälte und Wind. Er soll Geborgenheit, Behaglichkeit, Ruhe und Lebensqualität geben. Das heißt aber auch verantwortungsvoll zu handeln, indem ich bei der Entscheidung anfange, wie groß ich mein Haus baue und welche Materialien ich verwende. Oder saniere ich lieber ein bestehendes Gebäude, um nicht neue Flächen zu verbrauchen?“ Bündnis 90/Die Grünen stehen für das Vermeiden von Flächenfraß und für den sinnvollen Einsatz von Ressourcen.

Treffpunkt ist am 16. Juli 2017 um 13:15 Uhr am Hauptbahnhof Erlangen, Ausgang zum Großparkplatz. Von dort aus geht es mit Fahrgemeinschaften nach Stolzenroth, einem Ortsteil von Pommersfelden. Die Eigentümer, Gerald Schüler und Renate Schleicher, werden über ihr ökologisch gebautes Gebäude informieren. Anschließend findet noch ein gemütliches Zusammensein im Speisewagenrestaurant „Alter Bahnhof Steppach“ statt.

Um Anmeldung wird gebeten bei Birgit Raab, 01577-7325145 oder per E-Mail info@birgit-raab.de! Das Gesamtprogramm ist über die Homepage gruene-mittelfranken.de/gruene-wege/gruene-wege-2017/ nachlesbar sowie ein Folder heruntergeladen werden. Herzliche Einladung dazu. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Karin Peucker-Göbel und Ernst Rappold in Berlin

BERLIN - Karin Peucker-Göbel aus Herzogenaurach und Ernst Rappold aus Weisendorf haben für den Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen am grünen Bundesparteitag in Berlin teilgenommen. Die beiden Delegierten aus Erlangen-Höchstadt zeigten sich von der Diskussionskultur und Geschlossenheit ihrer Partei begeistert. Für die beiden Delegierten aus dem Landkreis sind der Ausbau der Energiewende, der Kohle-Ausstieg, der Umstieg auf 100% erneuerbare Energien, nachhaltige Investitionen in Bildung und Infrastruktur, gezielte Entlastungen für Frauen, Familien und Kinder, soziale Sicherung sowie eine gerechte Verteilung von Wohlstand zentrale Anliegen. Das grüne Wahlprogramm gebe umfassende Antworten, wie "wir in Deutschland mehr soziale Gerechtigkeit schaffen", so Karin Peucker-Göbel und Ernst Rappold übereinstimmend. Nun gehe es gemeinsam mit Bundestagskandidat Helmut Wening in die aktive Wahlwerbung. Ziel sei es, ein zweistelliges Ergebnis bei der Bundestagswahl zu erreichen.

Karin Peucker-Göbel und Ernst Rappold auf dem Parteitag in Berlin

Kleiner Parteitag in Nürnberg am 1.04.2017

Unsere Delegierten Uschi Schmidt (l.) und Ernst Rappold im Gespräch mit MdL Verena Osgyan (4.v.l.) und Spitzenkandidatin Katrin Göring- Eckardt

Neujahrsempfang mit Toni Hofreiter und Helmut Wening

"Im guten Mittelfeld" gelandet

ERLANGEN-HÖCHSTADT/ AUGSBURG - Monica Zeller aus Möhrendorf, Uschi Schmidt aus Herzogenaurach, Wolfgang Hirschmann aus Uttenreuth und Dr. Lutz Bräutigam aus Hemhofen haben als Delegierte am Parteitag in Ausgsburg teilgenommen. Auf dem Parteitag fand die Aufstellung der Liste für die Bundestagswahl 2017 statt. Der Sprecher des Kreisverbandes Erlangen-Land, Manfred Bachmayer aus Eckental, sowie Vorstandsmitglied Astrid Marschall aus Eckental, unterstützen die Delegierten bei ihrer Aufgabe.  Mit Claudia Roth und Anton Hofreiter an der Spitze gehen die Bayerischen Grünen in die Bundestagswahl 2017, der mittelfränkische Spitzenkandidat MdB Uwe Kekeritz erreichte Platz 4 auf der Liste der Liste. Die beiden heimischen Kandidaten, Dr. Pierrette Herzberger-Fofana und Helmut Wening aus Erlangen, konnten nach "engagierten Reden" die Plätze 19 und 26 auf der 52-köpfigen Landesliste belegen. Für Kreissprecher Manfred Bachmayer ein "sehr erfreuliche Ergebnis im guten Mittelfeld".Bildunterschrift: Dr. Lutz Bräutigam, Monica Zeller, Uschi Schmidt und Wolfgang Hirschmann (v.l.n.r.) gatulieren MdB Uwe Kekeritz (2.v.r.) zu seiner Wahl auf Platz 4 der grünen Landesliste

Dr. Lutz Bräutigam, Monica Zeller, Uschi Schmidt und Wolfgang Hirschmann (v.l.n.r.) gatulieren MdB Uwe Kekeritz (2.v.r.) zu seiner Wahl auf Platz 4 der grünen Landesliste

Migliederversammlung in Bubenreuth

Gut besuchte Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Erlangen-Land in Bubenreuth. Kreisrätin Lisa Badum, Spitzenkandidatin der oberfränkischen Grünen für die Bundestagswahl 2017, stand uns engagiert Rede und Antwort. Im Mittelpunkt des Abends: Die Energiezukunft unseres Landes. Lisa Badum zeigte den Weg auf, wie die Energiewende von unten vor dem Zugriff der Großkonzerne gerettet werden kann. Packen wir es an - sorgen wir für eine neue Politik nach der Bundestagswahl 2017!

Delegierte aus Stadt und Landkreis einig: Keine Religion steht über dem Grundgesetz

Die Delegierten aus Stadt und Landkreis im Gespräch mit MdB Claudia Roth (2.v.l.) Gastredner Heiner Bielefeldt, Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte an der Universität Erlangen-Nürnberg (3.v.l.): Ernst Rappold aus Weisendorf, Katharina Grammel und Dr. Pierrette Herzberger-Fofana aus Erlangen sowie Karin Peucker-Göbel aus Herzogenaurach (v.l.n.r.)

ERLANGEN "Die religionspolitische Karte ist bunter geworden", so die Delegierten aus Stadt und Landkreis auf dem grünen Parteitag in Münster, übereinstimmend. Sie haben dem mit der Mehrheit der Delegierten Rechnung getragen. Die Delegierten verabschiedeten einen Antrag, der für Reformen beim Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften eintritt.

Voraussetzung für eine Kooperation zwischen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und dem Staat sei die Anerkennung des Grundgesetzes und damit der Grundrechte aller. Es müssten Kriterien festgelegt werden, wie muslimische Vereine und Verbände als Religionsgemeinschaften in Deutschland anerkennt werden können, damit ihre Abhängigkeit von anderen Staaten überwunden werden könne. Für die Delegierten aus Stadt und Landkreis Erlangen ist klar: „Keine Religion kann ein exklusives Recht auf Wahrheit und Glückseeligkeit beanspruchen.“Gastredner Heiner Bielefeldt, Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte an der Universität Erlangen-Nürnberg, warb in seiner Rede dafür, dass sich in Deutschland eine Vielfalt von Religionen und Weltanschauungen entfalten können. Die Trennung von Staat und Religion schaffe hierfür den benötigten Raum. Kooperationen seien dennoch sinnvoll, so lange die Kriterien hierfür fair und transparent seien. Forderungen Konservativer, eine Leitkultur im Grundgesetz festschreiben zu lassen, lehnte er entschieden ab: „Wenn das Grundgesetz mit Leitkulturgrundsätzen verquirlt wird, machen wir aus der Verfassung eine Hausordnung, bei der klar ist, wer der Hausherr ist. Das ist nicht freiheitlich, das ist reaktionär.“

ERH gut vertreten

Astrid Marschall, Manfred Bachmayer, Ernst Rappold, Elisabeth Paulus, Georgios Halkias und Uschi Schmidt (v.l.n.r.) im Gespräch mit MdL Jürgen Mistol (5.v.l.), Sprecher für Kommunales und Wohnen der Landtagsfraktion

Elisabeth Paulus aus Heroldsberg, Ernst Rappold aus Weisendorf sowie Uschi Schmidt und Georgios Halkias aus Herzogenaurach haben als Delegierte den Kreisverband Erlangen-Land auf dem grünen Parteitag in Schweinfurt vertreten. Begleitet wurden sie von den Kreisvorständen Astrid Marschall und Manfred Bachmayer aus Eckental. Unter dem Motto "Unser schönes Bayern schützen - Flächenfraß stoppen" verabschiedeten die Delegierten den Leitantrag des Parteitages. Mit Blick auf künftige Generationen setzen sich die Grünen mit ganzer Kraft für den Schutz Bayerns vor weiterer Zerstörung ein. Natur und Heimat dürften nicht "unter einem Betonsargdeckel" verschwinden. Mittel- bis langfristig müsse Bayerns Weiterentwicklung ohne Landschaftsverbrauch gelingen. Flächenentnahmen seien durch Renaturierungen zu kompensieren.

Charme der Siebziger Jahre

ERLANGEN-HÖCHSTADT Die Kreisräte Dr. Christiane Kolbet aus Weisendorf, Irmgard Conrad aus Höchstadt, Dr. Lutz Bräutigam aus Hemhofen und Manfred Bachmayer aus Eckental informierten sich über den Erfolg der "Mittelstufe-Plus" am Gymnasium Höchstadt. Laut Schulleiter Bernd Lohneiss wird das neu Angebot gutangenommen. Über 80% der Eltern nutzen das Angebot, die Lern- und Schulzeit ihrer Kinder um ein Jahr zu verlängern. Für die grünen Kreisräte wäre eine Ausweitung auf die Landkreisgymnasien in Eckental, Herzogenaurach und Spardorf nur konsequent. Hier sei der Bayerische Landtag gefordert, eine klare Entscheidung zu treffen. Dem Gespräch zur Schulpolitik folgte eine Besichtigung des Kollegstufenbaus des Gymnasiums. Dieser besticht, so Kreisrätin Dr. Christiane Kolbet, "durch den Charme der 70er Jahre.". Für die Bauausschußmitglieder Dr. Lutz Bräutigam und Manfred Bachmayer ist nach dem Besuch eine Generalsanierung des Gebäudes "längst überfällig".

Grüne Kreisräte auf Zeitreise im Kollegstufenbau: Manfred Bachmayer, Dr. Lutz Bräutigam, Irmgard Conrad, Dr. Christiane Kolbet (v.l.n.r.) mit Schulleiter Bernd Lohneiss (2.v.r.)
Helmut Wening bei seiner Vorstellungsrede

ERLANGEN - Mit überwältigender Mehrheit nominierte die gemeinsame Aufstellungsversammlung der grünen Kreisverbände Erlangen-Land und Erlangen-Stadt den Erlanger Stadtrat der Grünen Liste, Helmut Wening,
zum Bundestagskandidaten im Wahlkreis 242. Sein Wahlziel ist es, "Herrn Müller das Mandat abzunehmen."   Mehr »

Neujahrsempfang des Kreisverbandes am 10.2.2016 in Höchstadt

 

Karin Peucker-Göbel und Ernst Rappold in Halle

Auf dem grünen Parteitag in Halle diskutieren die heimischen Delegierten Karin Peucker-Göbel aus Herzogenaurach und Ernst Rappold aus Weisendorf mit dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripur über die Situation in Syrien. Der aus den Iran stammende Nahostexperte Nouripur, stellt klar: "die Türkei muss aufhören, die Kurden zu bekämpfen und der  Friedensprozess zwischen den Türken und Kurden muss fortgeführt werden.  Der IS muss mit gebündelten Kräften bekämpft werden.  Die Hoffnung unserer syrischen Flüchtlinge im Landkreis auf baldigen Frieden in ihrem Heimatland ist aber leider zerstört. 

 

Auch Berivan Aymaz, Stadträtin in Köln, Betont: die Türkei ist unser Bündnispartner! Da haben wir doch  Einflussmöglichkeiten die es jetzt zu nutzen gilt. Die in der Türkei geborene Kurdin, die an den Friedensdemonstartionen in Ankara beteiligt war und engen Kontakt zu den Türkischen Grünen pflegt berichtete über ihre aktuellen Erfahrungen.  Beide fordern die Bundesregierung auf, für die Versorgung der Millionen Flüchtlinge im Libanon und Türkei, endlich die Gelder für den UNHCR aufzustocken. Der Bundesvorsitzende  Cem Özdemir sprach deutliche Worte zum Vorgehen der Erdogan Regierung im kurdischen Teil Syriens; die Delegierten im Saal spendeten ihm dafür großen Applaus und am Ende seiner Rede standing ovations.

Glückwunsch an neue Landesvorsitzende

Ernst Rappold (hinten) und Elisabeth Paulus (vorne) im Gespräch mit der neuen Landesvorsitzenden Sigi Hagl (l.) und Ruth Halbritter (r.), mittelfränkisches Mitglied im Landesausschuss

BAD WINDSHEIM - Uschi Schmidt aus Herzogenaurach, Elisabeth Paulus aus Heroldsberg und Ernst Rappold aus Weisendorf haben als Delegierte am grünen Landesparteitag in Bad Windsheim teilgenommen. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Wahl der neuen Landesvorsitzenden und die Zukunft der Landwirtschaft. Der Umgang mit mit der Natur und den Tieren sei nicht nur eine Frage der Haltung, so Uschi Schmidt, sondern eine Frage der Gesundheit unserer Lebensmittel. Der massive Pestizideinsatz müsse reduziert, bienenfreundliche Pflanzen müssten wieder die Landschaften beherrschen.

Aus 1. Hand - Abgeordnete besuchen Höchstadt

Grünes Licht für die StUB

ERLANGEN-HÖCHSTADT - Auf Initiative von grünen Kreissprecher Manfred Bachmayer empfing MdL Markus Ganserer im Bayerischen Landtag in München eine Delegation grüner Kommunalpolitiker aus dem Landkreis und der Stadt Erlangen, darunter stellv. Bürgermeister Georgios Halkias aus Herzogenaurach und Stadtrat Harald Bußmann. Hauptthema war die Frage der Finanzierung der Stadtumlandbahn (StUB) durch Zuschüsse des Bundes und des Freistaates. Die Staatsregierung sei in der Pflicht, so der verkehrspolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion Markus Ganserer, bei einem "Ja zum Einstieg" beim Bürgerentscheid am 19. April, die Umsetzung der StUB zu fördern. Diese sei verkehrspolitisch sinnvoll und stärke die Infrastruktur im Norden der Metropolregion Nürnberg.

Kreissprecher Manfred Bachmayer (l.) hatte Markus Ganserer aktuelle StUB-Plakate mitgebracht!

Gute Gründe für die Stadtumlandbahn

Für die Stadt-Umland-Bahn sprechen viele gute Gründe:

  • Mit einem leistungsfähigen Verkehrssystem den unseren Landkreis stärken
  • Umweltfreundliche und attraktive Mobilität für alle schaffen
  • Fördergelder sichern und nachhaltige Finanzierung nutzen
  • Ein “innovatives Bussystem” ist keine Alternative
  • Jetzt die Chance zum Einstieg nutzen und beim Bürgerentscheid am 19. April die Signale für die Stadtumlandbahn auf „grün“ Stellen

Besonders wichtig ist aber, dass neben den unbestrittenen ökologischen Vorteilen einer Stadtumland- bahn, bei diesem Projekt eine nachhaltige Finanzierung gesichert ist: Für das T-Netz der StUB wurde der volkswirtschaftliche Nutzen nachgewiesen. Damit wird das Projekt Fördermittel von Bund und Land erhalten. Diese Zuschüsse betragen 80% der Investitionskosten. Vom Freistaat Bayern wurden sie um weitere 10% aufgestockt. Das Land Bayern wird sich bei der anstehenden Neuregelung des Zuschusswesens dafür einsetzen, dass auch die Führung der Bahn innerhalb des Straßenraumes förderfähig wird.

Daher fordern wir grüne Kommunalpolitikerinnen und Politiker heute in Weisendorf:

JETZT die Signale für die StUB auf „grün“ stellen

Die StUB ist ein Projekt von großer Tragweite für unsere Region. Eine Entscheidung dafür oder dagegen muss auf einer fachlich fundierten Basis getroffen werden. Hierzu wollen die Städte Nürnberg und Erlangen zusammen mit dem Landkreis Erlangen-Höchstadt einen Zweckverband gründen. Dieser wird genaue Kosten ermitteln, eine detaillierte Streckenführung planen und so Klarheit für die Bürgerinnen und Bürger schaffen. Ein späterer Ausstieg bleibt immer noch möglich.
Wer jetzt aussteigt, vergibt alle Chancen auf ein nachhaltiges Nahverkehrssystem!

Daher sagen wir: JA zum Zweckverband am 19. April 2015

Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Die Grünen im Kreistag stellen einen Antrag zur Einführung eiener Gesundheitskarte für Flüchtlinge.

Mit den Asylgesetzesänderungen haben sich die Voraussetzungen der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen verändert. Nach einer bestimmten Zeit besteht die Möglichkeit für AsylbewerberInnen bzw. geduldete Flüchtlinge eine Gesundheitskarte zu erhalten. Sowohl eine Gesundheitskarte als auch die finanziellen Hilfen können den Flüchtlingen ganz praktisch vor Ort helfen. Bisher müssen sich Flüchtlinge an das Landratsamt wenden, um dort einen sog. „Krankenschein“ zu erhalten. Erst dann können sie einen Arzt aufsuchen. Dies führt oft zu tagelangen Verzögerungen und belastet auch den Landkreis mit bürokratischem Aufwand. Andere Kommunen zeigen, dass der Umfang der medizinischen Leistungen gleich bleibt, egal ob Flüchtlinge direkt oder über Umwege zum Arzt gehen.

Die Stadtstaaten Bremen und Hamburg geben dagegen eine Krankenkassenkarte für alle Leistungsberechtigten nach Asylbewerberleistungsgesetz aus und haben entsprechende Verträge mit Krankenkassen geschlossen. Aber auch kreisfreie Städte wie Bonn und Rostock haben Beschlüsse gefasst. Dort erhalten AsylbewerberInnen (die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen) Krankenkarten und können sich direkt an einen Arzt wenden. In Köln steht ein solcher Beschluss kurz bevor. Nach unseren Informationen gibt es auch in unserer Nachbarstadt Erlangen entsprechende Bestrebungen.

Neben dem deutlich geringeren bürokratischen Aufwand trägt eine solche Lösung auch zu einer höheren Wertschätzung der Flüchtlinge bei, da diese vor einem Arztbesuch nicht um die Genehmigung „bitten“ müssen.

Grüne Kreisräte im Gymnasium

ERLANGEN-HÖCHSTADT Die grünen Mitglieder des Schulausschusses des Kreistages Erlangen-Höchstadt, Astrid Marschall und Dr. Lutz Bräutigam, besuchten zusammen mit stellv. Fraktionssprecher Manfred Bachmayer das Gymnasium Eckental. Schulleiter Friedrich Arnet führte die Delegation persönlich durch das Schulgebäude.

Insgesamt seien die Unterrichtsräume des Gymnasiums Eckental "gut ausgestattet", so das Fazit der grünen Kreisräte. Interaktive Tafeln in den Klassenräumen machten einen modernen Unterricht möglich. Eine besondere Herausforderung stelle das Raumprogramm der Schule dar. So seien aus grüner Sicht das Oberstufen- und das Lehrerzimmer beim Bau der Schule besonders knapp bemessen worden. Hier wolle sich die grüne Fraktion Gedanken über Verbesserungsmöglichkeiten machen. Positiv beeindruckt zeigten sich die Kreisräte vom Angebot der offenen Ganztagesschule am Gymnasium Eckental. Sowohl die Mittagsverpflegung als auch die Ausstattung der Räume können sich sehen lassen.
Große Anerkennung gab es für die Einbindung der Eltern in das Projekt. Deren ehrenamtliches Engagement in der Mensa und in der Bibliothek mache das umfassende Angebot des Gymnasiums Eckental erst möglich, so Schulleiter Friedrich Arnet.

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