Erfolgreich ökologisch wirtschaften – Grüne informieren sich über Zukunftspläne der HempAge AG


HempAge Vorstand Robert Hertel im Gespräch mit den Grünen Vorständen Hanne Hildinger und Dr. Lutz Bräutigam , sowie stellv. Landrat Manfred Bachmayer und den Kreisrätinnen Dr. Christina Kolbet (mit Tochter Katharina) und Retta Müller-Schimmel

ERLANGEN-HÖCHSTADT Die Grüne Kreistagsfraktion mit stellv. Landrat  Manfred Bachmayer an der Spitze informierte sich bei der Adelsdorfer HempAge AG über die Zukunftpläne des Unternehmens. Der Vorstand der HempAge, Robert Hertel, stand den Grünen Kreispolitikern persönlich Rede und Antwort. Begleitet wurde Manfred Bachmayer von den Kreisrätinnen Christiane Kolbet und Retta Müller-Schimmel, sowie den Kreisvorständen Hanne Hildinger und Dr. Lutz Bräutigam.

Das HempAge als Generallieferant der führenden Anbieter von Ökotextilien hohe Standards im ökologischen Bereich einhalten muss, so Robert Hertel, verstehe sich von selbst. Eigene Prüflabors und Eingangskontrollen der Abnehmer sorgen für eine lückenlose Prüfkette. Hinzu kommen regelmässige Besuche vor Ort in China, um sich ein Bild von der Produktion zu machen. Gerade soziale Standards in den Herstellungsbetrieben sind dem Adelsdorfer Unternehmer ein Anliegen. So habe er einen Partner gefunden, der nicht nur hohe Qualität der Hanfprodukte garantiert, sondern auch seine Mitarbeiter fair entlohnt. Fairer Handel und Ökologie gehen bei  HempAge, stellte Kreisrätin Retta Müller-Schimmel fest, vorbildlich  Hand in Hand. Aber auch modisch muss sich das Angebot HempAge, so Dr. Christiane Kolbet, nicht verstecken. Die Grüne Kreisrätin ist seit Jahren begeisterte Trägerin von Mode aus Hanf. Ein guter den Stoff, den Kreisvorstand Dr. Lutz Bräutigam gleich vor Ort ausprobierte.


Hanf hat Zukunft

Das Hanfanbau in Zukunft für die Landwirte im Landkreis interessant sein könnte, erfreute stellv. Landrat Manfred Bachmayer. Laut Robert Hertel ist Europa in Sachen Hanfanbau und Verarbeitung im Vergleich zu  China ein Entwicklungsland. Andererseits stecke für die eher kleinen Landwirtschaftsbetriebe in der Region ein grosses Potential im Hanf. Zuvor müsse aber der technologische Rückstand bei der Verarbeitung aufgeholt werden. Aktuell würden in Deutschland vorwiegend Dämmstoffe aus Hanf hergestellt. HempAge strebe daher einen Technologietransfer aus China nach Europa an, so Robert Hertel, um hochwertiger Hanfmode auch in Europa fertigen zu können. Das Hanf ein Stoff mit Zukunft sei, zeige sich auch dran, dass die Global Player der Sportmode im Landkreis Hanffasern für einige Spitzenprodukte nutzen. Hochwertige Hanfprodukte seien sehr gefragt und ein wachsender Markt vorhanden. Daher werde zur Zeit bei HempAge im Groß-und Einzelhandel ausgebildet; auch die Mitarbeiterzahl soll in absehbarer Zeit aufgestockt werden. Die Produkte von HempAge können vom Endverbraucher über den Versandhandel oder auch direkt bei HempAge über das Internet bestellt werden.

 

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